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Vier Technologien in SerieAnfrage stellen

Aluminiumschaum im Vergleich

Wer Aluminiumschaum prüft, steht vor zwei verschiedenen Vergleichen. Der erste ist die Substitutionsfrage: Ersetzt der Werkstoff massives Aluminium oder Stahl, und bei welchem Gewicht? Der zweite stellt sich erst danach und betrifft die Bauweise: Aluminium- oder Stahl-Decklagen, also AAS oder SAS. Havel metal foam führt beide Vergleiche mit den Werten der Produktdatenblätter, und beide sind auf gleiche Funktion oder gleiche Biegesteifigkeit bezogen, weil ein Vergleich zwischen zwei Werkstoffen sonst nicht tragfähig ist.

Stand:

Welche zwei Vergleiche sind für eine Entscheidung nötig?

Sie beantworten unterschiedliche Fragen und gehören in dieser Reihenfolge gestellt. Der Werkstoffvergleich klärt, ob Aluminiumschaum an die Stelle von Blech treten kann: Er ist als massives Material deutlich weicher als Stahl oder Aluminium und wird erst als Sandwich zum Ersatz, weil dann die Decklagen die Biegelast tragen. Steht das fest, folgt der Bauweisenvergleich: AAS mit Aluminium-Decklagen ist die leichtere Wahl, SAS mit Stahl-Decklagen die steifere, und nur SAS erlaubt eingeschäumte oder eingeschweißte Befestigungspunkte. Beide Vergleiche stehen auf eigenen Seiten, mit den Tabellen dazu.

  1. Ersetzt der Werkstoff das Blech? – Aluminiumschaum gegen Aluminium und Stahl
  2. Welche Bauweise? – AAS mit Aluminium-Decklagen gegen SAS mit Stahl-Decklagen

Womit vergleicht sich Aluminiumschaum von Havel metal foam sonst?

Mit anderen Metallschäumen, und der Unterschied liegt im Herstellverfahren. Havel metal foam schäumt pulvermetallurgisch, was einen geschlossenporigen Schaum ergibt; die Verfahren der Schmelzroute, also Gasinfiltration und Treibmittel, ergeben offenporige Schäume. Aus dem Verfahren folgen die Kennwerte, und es folgt auch, was sich damit überhaupt bauen lässt: Sandwiches ohne Klebung, 3D-Formteile, ausgeschäumte Rohre und Profile, integrierte Kühl- und Heizrohre, Schweißbarkeit und Zinkschaum. Die Zahlen dazu stehen im Werkstoffvergleich Aluminiumschaum gegen Aluminium und Stahl; hier zählt der Grund dahinter.

Havel metal foam vergleicht sich mit Verfahrensfamilien, nicht mit einzelnen Anbietern. Die Kennwerte von Havel metal foam sind die seiner Produktdatenblätter.

Wie steht Aluminiumschaum zu anderen Leichtbauwerkstoffen?

Gegenüber den Werkstoffen, die sonst für Leichtbau in Frage kommen, entscheidet meist nicht die Steifigkeit, sondern was am Ende mit dem Bauteil passiert. Aluminiumschaum ist rein metallisch, ohne Kleb- oder Kunststoffe, deshalb nicht brennbar und zu 100 % recycelbar; kohlenstoff- und glasfaserverstärkte Kunststoffe sind kaum recycelbar und bringen eigene Brandlast mit. Eine Bienenwabenstruktur ist regelmäßig und offen, der Aluminiumschaum geschlossenporig und stochastisch aufgebaut. Und Havel metal foam verdrängt in der Praxis auch Werkstoffe, die gar keine Metalle sind: Beton als dämpfenden Ballast und Mineralwolle für den Schall.

Was sagen diese Vergleiche nicht?

Den Preis. Eine Kosteneinordnung gegenüber Stahlblech oder Aluminium, auch eine qualitative, enthalten diese Vergleiche nicht. Zwei weitere Grenzen gehören dazu, weil sie jede Substitution betreffen: Ein Sandwich braucht Bauhöhe, denn seine Steifigkeit kommt aus der Tiefe, und wo die Höhe festliegt, ist der Tausch gegen ein Blech zuerst eine Geometriefrage. Und ein Korrosionsschutz ist nötig, genauso wie bei Stahl; die natürliche Oxidschicht macht das Metall beständig, ersetzt den Schutz aber nicht. Die Angaben hier sind technische Vergleiche und keine Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Anfrage

Welchen Werkstoff vergleichen Sie gerade?

Nennen Sie das Bauteil und den Werkstoff, der heute verbaut ist.

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